Die "Schlacht um Grohnde" am 19. März 1977

 

Einladung zum Geschichtsprojekt: 40 Jahre „Schlacht um Grohnde“

Erinnerungen – Erfahrungen – Diskussion

 

PDF-Datei zum Download unten.

 

Am 19. März 1977 kam es am Bauplatz des Atomkraftwerkes Grohnde zu teils heftigen Auseinandersetzungen zwischen 15.000 Demonstranten, die z.T. versuchten den Bauplatz zu besetzen, und der Polizei. Betroffen waren auch Anwohner, Spaziergänger und Schaulustige.

Das ist Geschichte. Damals ging es um die Durchsetzung der Atomenergie oder deren Verhinderung. Heute ist der Ausstieg beschlossene Sache, auch wenn die „Abwicklung“ der Atomenergie bedeutend länger dauern wird als ihre Nutzung.

Der Begriff „Schlacht um Grohnde“ ist von unterschiedlicher Seite mit ganz unterschiedlicher Wertung verwendet worden. Wir benutzen ihn ohne Wertung, um ein Ereignis von ausgewöhnlicher Intensität zu bezeichnen, das medial bundesweit wahrgenommen wurde und Gegenstand heftigster Kontroverse war.

 

Mit mehreren Veranstaltungen wollen wir im März 2017 den langen Bogen vom Beginn der Auseinandersetzung vor dem Bau des AKW bis heute schlagen, nach Erinnerungen fragen und heutiger Relevanz. Wir wollen wissen, was Menschen damals bewegte und wie sie heute darüber denken. Welche Bedeutung haben die damaligen Ereignisse im eigenen Leben und für die gesellschaftliche Entwicklung gehabt?

 
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Soviel steht bisher fest:

Ausstellung:

17. März-7. April 2017 im Münster Hameln
Eröffnung: am Freitag, 17. März im Münster
Führungen (gerne auch für Schulklassen) und Gesprächsrunden
Verantwortlich für die Zusammenstellung ist der Hamelner Historiker Bernhard Gelderblom. Anregungen und Material (Fotos, Berichte, usw.) per mail gern direkt an gelderblom-hameln@t-online.de
 

„Geschichts-Markt“

Gesprächsrunden mit Podium, Filmen, offenem Mikrophon für eigene Erinnerungen und Meinungen, Musik aus jener Zeit und vielem mehr.
Sonnabend, 18. März 2017, Nachmittag und Abend, im Kulturzentrum Sumpfblume, Am Stockhof 2a, 31785 Hameln (auch ein Kind dieser Zeit)
 

Ökumenischer Gottesdienst

Im Hamelner Münster
Sonntag, 19. März 2017, 10.00 Uhr

 

Mittelfristig wäre mehr möglich.

Gerne wurden wir das vorhandene Material systematisch erfassen und auswerten, gezielte Gespräche führen, für Schulen Informationen und Projekte anbieten (Zeitgeschichte konkret), fachliche Veranstaltungen durchführen und alles dokumentieren. Dazu fehlen uns bis jetzt noch Zeit und Geld. Dazu suchen wir die Kooperation mit fachlichen Institutionen und laden alle Interessierten ein, mitzuarbeiten und zu spenden.

 
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Einladung zur Unterstützung und Mitarbeit: Sie sind interessiert? Bitte sprechen Sie uns an.

Ausstellung
Wir suchen Material aus der damaligen Zeit (Originale oder Kopien), Plakate, Flugblätter, Fotos, usw.
 

Erinnerungen
Wir suchen Menschen, die uns ihre Erinnerungen mitteilen, schriftlich oder mündlich. Wie haben Sie die damalige Zeit erlebt? Waren Sie beteiligt oder wie haben Sie davon Kenntnis erhalten? Wie hat sich im Laufe der Zeit ihre Einstellung entwickelt?
 

Spenden
Die AG Schacht Konrad e.V. führt ein Projektkonto bei der GLS Gemeinschaftsbank, IBAN DE49 4306 0967 4067 8836 01, Stichwort „Geschichtsprojekt“ (steuerbegünstigt).

 

Hameln, 7. Oktober 2016

Eckard Bretzke, ehem. Pastor in Hameln-Tündern
eus.bretzke@t-online.de

Peter Dickel, Regionalkonferenz AKW Grohnde abschalten
dickel@ag-schacht-konrad.de
www.grohnde-kampagne.de

Bernhard Gelderblom, Historiker in Hameln
gelderblom-hameln@t-online.de
www.gelderblom-hameln.de

 

Kontakt: geschichtsprojekt@grohnde-kampagne.de | 0174-3576821 (Peter Dickel)

 

Download des Dokuments als PDF

 

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Besetzung der Bahngleise in Emmerthal.
Foto Rudi Günther. Dewezet

 
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